Die Berliner Zeitung schreibt unter dem Titel „Der Leierkastenmann“ am 8.April 2003:
„ Auf seiner Tour durch den Prenzlauer Berg hat Jörg Frey immer die passende Musik dabei. Mit einer Drehorgel vor dem Bauch führt der Maler und Grafiker jeden Sonntag Besucher durch das Altbauviertel zwischen Rosa-Luxemburg-Platz und Kollwitzplatz. Kommt Frey am Windmühlenberg vorbei, legt er die Notenrolle mit Berliner Tanzmusik in die Orgel, am Kollwitzplatz singt er Zille-Lieder zur Musik der Drehorgel. Frey lässt eine alte Tradition wieder aufleben. Um 1900 produzierte die italienische Familie Bacigalupo in der Schönhauser Allee Drehorgeln. Damals zogen etwa 3000 Leierkastenmänner durch die Berliner Straßen und Hinterhöfe und verdienten mit ihrem Geleier Geld. Heutzutage ist Jörg Frey der einzige Stadtführer Berlins, der mit dem Leierkasten unterwegs ist. Bisher interessieren sich vor allem Berliner für die zweistündige Tour. Die soll keine der üblichen Klischees über den Szenebezirk vermitteln, sondern Authentizität. Frey ist selbst in Prenzlauer Berg aufgewachsen.
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