Leierkasten-Kultur Berlin mit kleiner Schrift
© Leierkastenmann J. Frey, Berlin | 2002 -
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Leierkasten Presseberichte!


 

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Übersicht der Lieder vom Leierkastenmann Jörg Frey aus Berlin Das schreibt die Presse über die Leierkasten-Kultur in Berlin:


Unter der Überschrift „Faszination Leierkasten“ schreibt die „Berliner Woche“ am 6.07.2011:




Jörg Frey hält eine alte Berliner Tradition wach. Er ist inzwischen ein Original in Prenzlauer Berg. Auf Festen und Veranstaltungen pflegt er die Kultur des Leierkastenspiels.

„Dass ich mich heute mit der Leierkastenkultur beschäftige, ist meiner Großmutter zu verdanken“, sagt Jörg Frey. Die hatte alte Schellackplatten von den Stars der 20er und 30er Jahre.
„Wenn ich bei ihr war, hörte sie diese Musik. Ich liebte es, wenn sie Geschichten aus dieser Zeit erzählte“, sagt der Leierkastenspieler. In seiner Jugend hörte er dann voller Begeisterung die Sendung „Gestatten, alte Platten“. In der wurde Musik von Zarah Leander, Hans Albers und anderen Stars gespielt. „Ich hatte immer Lust, ein Programm mit diesen alten Schlagern zu machen“, erklärt Jörg Frey. „Das Problem war nur, dass ich kein Instrument spielen kann.“
Aber dann hatte er ein Aha-Erlebnis.
Das war 2002. „Da fand das Bölschefest in Friedrichshagen statt. Mit dabei eine Drehorgelspielerparade der Internationalen Drehorgelfreunde Berlin“, erinnert er sich.
„Ich war von den Instrumenten sofort begeistert und wollte auch einen Leierkasten. Mir war klar, dass den jeder mit ein bisschen Übung spielen kann.“ So begann sich Jörg Frey mit dem Leierkasten zu beschäftigen. Bei seinen Recherchen fand Jörg Frey heraus, dass es heute in Berlin nur noch einen Hersteller gibt: Axel Stüber in Biesdorf. Dieser hält die alte Handwerkstradition am Leben, baut die Instrumente ausschließlich in Handarbeit.

„Eigentlich sind mir viele Leierkästen im Ton zu schrill“, gesteht Frey. „Ich hatte darum ganz konkrete Vorstellungen vom Leierkasten, den ich wollte. Er sollte leicht sein und einen hölzernen Klang haben. Man sollte zu der Musik auch singen können.“ Ein solches Instrument hatte Stüber gerade in der Werkstatt stehen, als Frey ihn besuchte, - und er kaufte es. Heute hat er ein Repertoire von circa 110 Titeln. Die Bandbreite reicht von den Moritaten des Macky Messer bis zum Schlager „Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da“.

Mit seinem Hobby hält Jörg Frey heute ein Stück Kultur am Leben. Aufgewachsen ist der 43 Jahre alte Maler und Grafiker, der als Kunsttherapeut arbeitet, im vierten Hinterhof in der Kastanienallee 12. „Das war das Milieu, in dem ursprünglich auch die Leierkastenmusik zu hören war“, sagt er lächelnd.





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